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Hand am Laptop und Symbole für Kundenservice

B2B-Kundenportal: Effiziente Umsetzung mit unserem valantic Scoring Modell

In immer mehr Unternehmen steigt die Nachfrage nach digitalen Plattformen, die Geschäftskunden umfassend bedienen – von der Produktsuche über die Bestellung bis hin zum Aftersales-Service. Ob B2B-Kundenportal, Self-Service-Plattform, Ersatzteilshop oder B2B-Commerce-Plattform: Immer geht es um ein zentrales Portal, das alle digitalen Touchpoints für Geschäftskunden vereint – effizient, nutzerfreundlich und skalierbar. Im Blogbeitrag beschreiben wir die Umsetzung und wie unser valantic Scoring Modell dabei hilft.

Weshalb B2B-Unternehmen jetzt handeln sollten

Die Erwartungen von Geschäftskunden steigen kontinuierlich – vor allem mit einer neuen Generation an Entscheidern. Wer heute in einem Unternehmen Verantwortung übernimmt, ist zumeist in der digitalen Welt aufgewachsen und erwartet, Informationen online zu finden, Bestellungen digital abzuwickeln und Services selbstständig rund um die Uhr zu nutzen. Unternehmen, die auf diesen Wandel mit einem B2B-Kundenportal reagieren, können in mehrfacher Hinsicht ein besseres Kundenerlebnis anbieten.

So sind Produktinformationen jederzeit abrufbar und Kunden sehen die Preise und Verfügbarkeiten auf einen Blick. Zudem können sie die gewünschten Produkte selbst direkt im Portal konfigurieren und bestellen. Nicht zuletzt ist der transparente Support und inkludierte Aftersales-Service ein dankbarer Vorteil für die B2B-Kunden. Obendrein haben auch die Unternehmen selbst deutliche Vorteile: Sie können die Kunden durch eine solche Self-Service-Plattform besser an sich binden und die Nutzung samt Interessen und Anliegen der Kunden messen.

Klare Ziele eines valantic Kundenportals: Effizienz, Umsatz, Zufriedenheit

Hat sich ein B2B-Unternehmen daraufhin für den Einsatz eines Kundenportals entschieden, stellt sich die Frage nach der sinnvollen und effizienten Realisierung. Hier hilft das Modell, das wir als valantic bereits in vielen Praxisfällen erfolgreich eingesetzt haben. Es richtet sich nach den Vorhaben aus, die Unternehmen letztlich mit dem Kundenportal umsetzen wollen. So ist ein von valantic realisiertes Kundenportal nie reiner Selbstzweck – die Plattformen, die wir gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln, verfolgen stets konkrete Zielsetzungen:

  1. Mehr digitale Bestellungen durch intuitive Nutzerführung
  2. Produktivitätssteigerung dank Self-Service und Automatisierung
  3. Weniger manuelle Prozesse für mehr Effizienz
  4. Digitales Umsatzwachstum und neue Geschäftsmodelle

All diese Ziele überführen wir von Anfang an in entsprechende KPIs mit unseren Kunden, um Fortschritt und Erfolg mit dem B2B-Portal messbar zu machen. Somit sorgt das Portal nicht nur bei den Nutzern, sondern auch bei den Unternehmen für einen greifbaren Mehrwert.

Die Umsetzung: technologieoffen, nutzerzentriert, zukunftssicher

Ob Adobe Commerce bzw. Magento, SAP Commerce, eine Headless-Architektur oder individuelle Plattformen: valantic setzt als Basis für B2B-Portale auf die Technologie, die am besten zur jeweiligen Herausforderung des Unternehmens passt. Ein zentraler Bestandteil unserer Projekte ist die Feststellung und Lösung der Anforderungen. Dabei haben sich in der bisherigen Praxis wichtige Erfolgsfaktoren für B2B-Plattformen abgezeichnet:

  • Eine einheitliche User Experience (UX) über Länder und Geschäftsbereiche hinweg
  • Integration bestehender Systeme wie ERP-, PIM- und CRM-Systemen
  • Headless-Ansätze für maximale Flexibilität
  • Standardlösungen nutzen, z. B. für Versandtracking, Übersetzungen und Konfiguratoren
  • Mehrsprachigkeit und Lokalisierung von Beginn an mitdenken

Skalierbarkeit mit System: Drei Dimensionen gleichzeitig denken

Dabei steht ein B2B-Portal nie nur als Einzellösung für sich, sondern existiert im Wechselspiel mit anderen Geschäftsprozessen und Faktoren im Unternehmen. Idealerweise wächst das Portal entlang dreier Achsen:

  1. Funktionalitäten: vom Produktkatalog über Bestell-Tracking und Konfiguratoren bis hin zum After-Sales-Service,
  2. Portfolio: schrittweise Integration weiterer Marken, Sortimente oder Produktlinien
  3. Länder und Märkte: gezielte Expansion je nach Reifegrad und Potenzial

Unsere Empfehlung ist daher: Start small – scale smart. Das bedeutet, zunächst mit einem klar abgegrenzten Use Case (z. B. Ersatzteilshop für ein Produktsegment) ins Projekt zu starten und das Portal gezielt entlang der drei Achsen weiterzuentwickeln. So halten Sie die Komplexität niedrig und erzielen schneller sichtbare Erfolge. Ein gutes Skalierungsmodell berücksichtigt bereits in der Konzeption, welche Bausteine später ergänzt werden sollen – technisch und organisatorisch.

Auch die Funktion zum Bestellen von Ersatzteilen ist ein beliebtes Feature in B2B-Kundenportalen.

Priorisierung durch Scoring: Wo lohnt sich der Rollout zuerst?

Da nicht jeder Markt und nicht jede Business Unit eines Unternehmens digital gleich reif ist, muss der Start eines B2B-Kundenportals systematisch geplant werden. Bei valantic entwickeln wir daher mit unseren Kunden ein spezielles Scoring-Modell, um den Status quo eines Unternehmens einzustufen und systematisch zu entscheiden, wo der Rollout des Portals am sinnvollsten startet. Dieses Modell basiert auf zwei Perspektiven:

1. Marktattraktivität (extern)

Wie ist das Marktumfeld des Unternehmens beschaffen? Wodurch wird das B2B-Portal äußerlich beeinflusst? Dabei spielen folgende Faktoren eine wichtige Rolle:

  • Lokales Marktvolumen und E-Commerce-Wachstum
  • Digitale Infrastruktur und Grundvoraussetzungen für E-Commerce
  • Regulatorische Anforderungen (z. B. Dokumentationspflichten)

2. Kundenattraktivität (intern)

Welchen Stellenwert haben das geplante und vorhandene Angebot für die Kunden des Unternehmens? Hier geht es vor allem um Folgendes:

  • Strategische Relevanz innerhalb der Organisation
  • Management-Commitment & Projekt-Ressourcen
  • Technische Voraussetzungen (z. B. angebundene ERP-Systeme)
  • Bereitschaft der lokalen Teams (Sind etwa die E-Commerce-Rollen klar verteilt?)

Basierend auf diesen Scoring-Kriterien gruppieren wir Länder und Märkte in einzelne Wellen ein, um eine strukturierte, ressourcenschonende und messbare Einführung des B2B-Portals sicherstellen zu können.

Der Go-live ist erst der Anfang

Ein erfolgreiches B2B-Kundenportal ist kein abgeschlossenes Projekt – sondern der Startpunkt für eine kontinuierliche digitale Weiterentwicklung entlang des Customer Journey. Unsere langjährige Erfahrung aus zahlreichen Kundenprojekten zeigt: Nach dem Launch beginnt die eigentliche Transformation. Wichtige nächste Schritte sind folgende:

  • Zuhören & Verstehen: Kundenfeedback aktiv einholen, Nutzung beobachten, neue Anforderungen identifizieren
  • Adoption fördern: Interne wie externe Nutzer gezielt in die Plattform einführen und zur Nutzung motivieren
  • Seamless UX: Weitere Touchpoints integrieren (z. B. Kundenportale, Ersatzteilshops, Servicetools)
  • Personalisierung ausbauen: Inhalte, Services und Funktionen anhand der individuellen Kundenbedürfnisse ausrichten
  • Teams & Fähigkeiten stärken: Die Organisation befähigen, digitale Services eigenständig weiterzuentwickeln und zu betreiben

Fazit: Digitale und effiziente Bedienung von B2B-Kunden

Ob Self-Service-Portal, Ersatzteilshop oder Kundenplattform – entscheidend ist nicht der Name, sondern der Kundennutzen. Wer seine B2B-Kunden digital und effizient bedienen will, braucht eine Plattform, die stetig mitwächst und sich wandelt. Die verschiedenen digitalen Berührungspunkte gilt es dabei, in einem zentralen System zu vereinen.

valantic begleitet Unternehmen dabei mit einem etablierten System samt Scoring – unabhängig von Branche oder Technologie. Unsere Erfahrung zeigt: Wer frühzeitig mit einem B2B-Portal startet, verschafft sich nicht nur einen Wettbewerbsvorteil, sondern setzt Maßstäbe für die Zukunft des digitalen Vertriebs.

Bilder: iStock, valantic

 

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